Soziale Stadt -

Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf

 

Die Förderung des Programmes "Soziale Stadt - Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf" konzentriert sich auf den Bereich westliche Innenstadt.

Ein Quartier mit strukturellen Schwächen, in dem die Arbeitslosenquote und der Anteil von Sozialhilfeempfängern und Ausländern überdurchschnittlich hoch ist und rund die Hälfte der Wohnungen nicht über zeitgemäße sanitäre Einrichtungen oder Heizungen verfügen.
7,4 Millionen Mark stehen jährlich zur Verfügung, um eine nachhaltige positive Entwicklung in Gang zu bringen. Die Stadt muss einen Eigenanteil von 40 Prozent leisten.

Schwerpunkte

Schwerpunkte des Programms sind neben der Sanierung der Bausubstanz Wohnumfeldverbesserungen durch Straßenraumgestaltung, aber auch soziale Projekte wie die Öffnung von Schulhöfen am Nachmittag oder präventive Jugendhilfe zum Beispiel durch die Einrichtung einer Beratungsstelle mit dem Internetcafe Connect. Begegnungsräume sollen entstehen, Innenhöfe entkernt und Treffpunkte für Menschen geschaffen werden.

Quartiersmanagement

Zur Organisation und Durchführung des Erneuerungsprozesses hat die Stadt ein Quartiersmanagement eingerichtet, das problemorientierte Arbeitskreise betreut und Blockversammlungen mit Bewohnern, Eigentümern und Gewerbetreibenden durchführt. Ziel ist, ein "integriertes Handlungskonzept" zu entwickeln, das in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden soll. Die Mitglieder der Projektgruppe haben zunächst Flurstücke und Häuser unter die Lupe genommen und nach baulichen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien erfasst. Danach sollen konkrete Vorschläge eingearbeitet werden, die langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität im Fördergebiet beitragen. Das Quartiersmanagement in der Mathildenstraße 23 führt dienstags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags 16 bis 19 Uhr und jeden ersten Samstag von 11 bis 13 Uhr Sprechstunden durch.


 

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